Im deutschen Handel herrscht ein knallharter Wettbewerb. Die Margen sind gering und durch den Konjunktureinbruch, ausgelöst durch die Finanzkrise und den massiven Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise, sinkt die ohnehin schon schwache Konsumbereitschaft weiter. Enorme Geldmittel werden eingesetzt, um den Absatz anzukurbeln -nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Um jedoch in diesem Wettbewerbsumfeld erfolgreich sein zu können, muss der Verbraucher im Fokus stehen. Dies bedeutet, dass sämtliche Vermarktungsprozesse, die Warenverteilung und die Verkaufsförderungsmaßnahmen gemeinschaftlich, also in echter Zusammenarbeit, durchgeführt werden. Nur mit hochleistungsfähigen Anwendungen können Hersteller und Handelsunternehmen optimale Ergebnisse erzielen.
Produktionsunternehmen aus praktisch allen Branchen kämpfen seit Jahrhunderten mit den Problemen, die mit dem Management der Arbeitsabläufe, Ergebnisse und Beziehungen ihrer Vertriebskanäle verbunden sind. Im Laufe der Zeit hat der Mitteleinsatz für Markt- und Markenentwicklung oder andere "Soft-Dollar-Programme" sowohl an Komplexität als auch an Umfang zugenommen. Heute geht man z.B. allgemein davon aus, dass das Verhältnis der Ausgaben für Verkaufsförderungsmaßnahmen (Trade Funds) zum Bruttoerlös von knapp über 3 % im Jahr 1930 auf fast 20 % gestiegen ist. Allein seit Mitte der 1980er Jahre ist der Mitteleinsatz für Verkaufsförderungsmaßnahmen, ausgehend von 6-7 %, fast um das Dreifache gestiegen.